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Poesie der Heimat

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KULTURBRIGADEN & PASCH Initiative/ Goethe Institut/ Theatromania, Ukraine

„Poesie der Heimat“

Wie definieren junge Menschen „Heimat“? Woran wird es festgemacht? Sind es Orte, Dinge, Menschen, Gefühle? Und wie kann man das erklären oder ausdrücken?

Fragen, die Jugendlichen in Deutschland sowie in der Ukraine vor Kriegsbeginn gestellt wurden und nun zu einem kultur- und sparten-übergreifenden Kunstwerk zusammenfließen.

 

Die erste digitale Brücke, die zwischen Deutschland und der Ukraine, bzw. zwischen Dortmund und Mariupol, geschlagen wurde, entstand 2020 bei dem EU geförderten Projekt „Lorenz.IO (Romeo meetz Julia)“. Während der Pandemie sollten „neue digitale Perspektiven im Jugendtheater“ entstehen. Ein interkultureller Dialog und Austausch. Mit Hilfe der PASCH-Initiative vom ukrainischen Goethe-Institut und dem Dortmunder Kulturbüro entwickelten die Künstler:innen Rada. R. Radojčić und Anton Telbizov zusammen mit Jugendlichen ihrer jeweiligen Stadt ein virtuelles Gesamtkunstwerk, das ein Jahr später durch das „Bauhausballett: Raum.Maschine.Tier“-Projekt seinen Fortlauf erfuhr und durch Teilnehmer:innen aus Kasachstan und Kirgisistan erweitert wurde.

Bei dem 3. gemeinsamen Projekt „Poēsis – digital moves in 2022“ haben sich die Teilnehmenden aus beiden Ländern in digitalen Workshops getroffen, um sich innerhalb des weiten Feldes der Poesie mit der eigenen und fremden Identität und Heimat auseinanderzusetzen. Dass mitten im Projekt der Krieg ausbrach, gibt den sehr persönlichen Ausführungen der Jugendlichen eine besondere Dimension und Tiefe.

 

Mit freundlicher Unterstützung des Kulturbüros Dortmund.